
projekt
31. März 2025
GreenGLAM: Österreichs GLAMs sichtbar für Nachhaltigkeit machen
Nachhaltigkeit
Künstliche Intelligenz
Die folgenden SDGs wurden in diesem Projekt berücksichtigt.
Projektstart
03.06.2024
Projektende
28.02.2027
Projektleitung
Lyndon Nixon, MODUL Technology
Projektstatus
In Umsetzung
Region
Österreichweit
Das zentrale Problem des Projekts besteht darin, dass Kultureinrichtungen (GLAMs – Galerien, Bibliotheken, Archive und Museen) oft nicht systematisch erfassen und kommunizieren, wie ihre Sammlungen und Aktivitäten mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs) in Verbindung stehen. Dies führt zu einer begrenzten Wahrnehmung ihres Beitrags zur nachhaltigen Entwicklung und erschwert eine gezielte Einbindung von Besucher:innen sowie Stakeholdern in nachhaltige Themen und Initiativen.
Das Projekt GreenGLAM löst die Herausforderung, Kultureinrichtungen (GLAMs – Galerien, Bibliotheken, Archive und Museen) stärker in Nachhaltigkeitsbemühungen einzubinden. Viele GLAMs haben Schwierigkeiten, ihren Beitrag zu den Sustainable Development Goals (SDGs) sichtbar zu machen und Besucher:innen interaktiv für Nachhaltigkeitsthemen zu begeistern. Mithilfe datengetriebener Analysen, digitaler Tools und innovativer Visualisierungsmethoden wird ihr nachhaltiger Impact erfasst und vermittelt.
Das GreenGLAM-Projekt stärkt das Bewusstsein für die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in österreichischen Galerien, Bibliotheken, Archiven und Museen (GLAMs). Durch die Vermittlung von Wissen zu Themen wie Energiewende, Kreislaufwirtschaft und nachhaltiger Mobilität regen GLAMs ihre Besucher*innen an, über SDGs nachzudenken und aktiv Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln.
Aktueller Stand
Nicht alle GLAMs berücksichtigen derzeit die Auswirkungen ihrer Arbeit auf die SDGs. Unser Projekt nutzt KI-basierte Methoden, um Wissen und Wahrnehmungen der Aktivitäten österreichischer GLAMs im Kontext der SDGs zu verknüpfen.
Innovationen
GreenGLAM fördert Innovationen in der Wissensextraktion, prädiktiver Analytik und Informationsvisualisierung, unter Beachtung des EU-AI-Acts und der Green AI-Prinzipien. Herausforderungen bestehen in der Entwicklung skalierbarer Algorithmen und der Berücksichtigung zeitlicher Kontexte.
Virtuelle Datenskulpturen
GreenGLAM bietet Bürgerinnen und Touristinnen die Möglichkeit, SDG-orientierte Sammlungen und Ausstellungen durch KI-gesteuerte „Virtuelle Datenskulpturen“ in 2D (Web, Mobil) und Augmented Reality (AR) zu entdecken. Diese Datenskulpturen erweitern das Nachhaltigkeitswissen, fördern Co-Creation-Prozesse und unterstützen nachhaltige Lebensstilentscheidungen.
Vorteile für GLAMs
- Positionierung als Vorreiter: Stärkung der Rolle in Nachhaltigkeit und Technologie.
- Erhöhte Sichtbarkeit und Attraktivität: Anziehung jüngerer Besucher*innen.
- Netzwerk erweitern: Austausch mit anderen GLAMs und Expert*innen.
- Nachhaltige Entwicklung unterstützen: Förderung des Umweltbewusstseins.
- Erhöhung der Besuchszahlen: Mehr Besucher*innen und steigende Einnahmen.
Für nachhaltige Entwicklung in österreichischen Galerien, Bibliotheken, Archiven und Museen.
